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Dienstag, 30. November 2010, 13:40

Ist der Sport überhaupt noch fair?

Gedoppt. Wenn ein Sportler positiv auf eine verbotene Substanz getetstet wird, bedeutet das fast immer gleichzeitig das Ende seiner aktiven Karriere. Sperren die über Jahre gehen können, setzen die gedoppten Sportler schachmatt. Doping ist eines der größten Probleme in der Sportwelt. Wer ist gedoppt, wo wird am meisten gedoppt und vorallem ist der Sport überhaupt noch als Fair zu bezeichnen? Schaut man sich beispielsweise Olympia an, ist im Hinterkopf nicht die Frage ob, sondern wer alles gedoppt ist. Sind die Sieger in den verschiedenen Wettkämpfen mit fairen Mitteln Sieger geworden oder haben sie zur Leistungssteigerung etwas nachgeholfen? Was meint ihr dazu? Sollten positiv geteste Sportler für immer gesperrt werden? Oder sollte man einfach das Doppen "frei geben" um so zumindest wieder einen "ausgeglichenen" Sport zu erzielen? Wie seht ihr die Lage und wie wird es in Zukunft damit weitergehen?

DosKolossos

Anfänger

Beiträge: 15

Wohnort: Monheim am Rhein

Beruf: Fußballlehrer

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Montag, 6. Dezember 2010, 18:02

auf keinen Fall legalisieren! wenn ich jetzt schon sehe, was hier und da veranstaltet wird, ist eine absolute Frechheit! einige Sportler trainieren ihr ganzes Leben lang, um bei der Tour de France oder bei den Olympischen Spielen mit von der Partie zu sein. Genauso lang sollte man die erwischten Sportler auch sperren. Es sei denn, es handelt sich um Haarwuchsmittel (Stichwort Nemaja Vucicevic) :D

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Mittwoch, 19. Januar 2011, 09:52

Zitat

Oder sollte man einfach das Doppen "frei geben" um so zumindest wieder einen "ausgeglichenen" Sport zu erzielen?
hahaha - ja klar.. dann laufen/fahren alle völlig wirr umher, weil die zugedröhnt sind bis zu den Haarspitzen. Dann müsste man allerdings auch Drogen in Deutschland legalisieren, weil man sich das im normalen Zustand ja nicht mehr mit angucken kann :evil:
Ich finde, dass Doping im Grunde nichts anderes als Wettbetrug ist. DosKolossos hat da recht. Der einzige Grund wird die Prämie sein.. denn wie immer geht es doch nur ums Geld..

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Samstag, 22. Januar 2011, 11:08

Also ich finde es auch überhaupt nicht fair wenn manche Athleten wirklich ihr Leben lang für ihren Traum einmal bei Olympia zu starten kämpfen und sich halb tot trainieren 8| und dann wird ihnen die Chance geraubt beispielsweise eine Medaille zu erringen, weil ein anderer durch Doping-Stoffe besser war.X( Man raubt ihnen ja damit nicht nur die Medaille, sondern auch den Moment des Triumphes. Den wie "toll" ist es bitte wenn man dann Wochen später erfährt das der Erst-,Zweit- oder Drittplatzierte vor einem gedoppt war und man selbst da man negativ getestet worden war, erfährt man wäre nun Olympiasieger? :evil: Wie dumm ist das den? Da wird dann ganz kurz in den Medien darüber berichtet (sollte es sich um eine Randsportart handeln) und das war es. Kein Triumph, kein Nationalhymne vor Zehntausend Menschen, keine Belohnung für die ganze Müh in den letzten Jahren. Ich finde alle gedoppten Sportler sollten für immer ausgeschlossen werden. Den wer einmal doppt, tut es auch ein zweites und drittes Mal. :pinch:

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