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Freitag, 30. Juli 2010, 19:14

Altstars wechseln in die Bundesliga - Fluch oder Segen ?

Nun haben auch die Gelsenkirchener ihren Star verpflichtet. Raul verließ nach etlichen Jahren die Königlichen aus Madrid und heuert nun in der Bundesliga bei Schalke 04 an. Etwa 12 Mio. Euro lassen sich die Schalker den zweijährigen Spaß kosten. Eine beachtliche Summe für einen Spieler, der keinerlei Wiederverkaufswert besitzt. Die Schalker erhoffen sich durch den Transfer nicht nur einen sportlichen Gewinn, sondern auch einen Gewinn an Prestige und Merchandising-Einnahmen.

Fragt sich nur, ob dieser Weg der Altstars wirklich das Wahre ist ? Sicherlich bringen sie kurzzeitig höhere Merchandising-Einnahmen und können das Niveau für eine Zeit etwas heben, aber eine Investition in die Zukunft sind sie nicht. Dies musste zum Beispiel auch der 1. FC Köln mit der Verpflichtung von Maniche erfahren. Zwei Mio. Gehaltskosten in einem Jahr verblasen für quasi nichts. Zudem blockieren sie einen Kaderplatz für hoffnungsvolle Talente.

Nun stellt sich die Frage, ob die Bundesliga in ihrer Situation nicht lieber auf Altstars verzichten sollte. Man konnte gerade die ersten Früchte des neuen Jugendkonzeptes ernten und verpflichtet nun Altstars wie Raul, van Nistelrooy oder Maniche. Oder bringen diese Spieler die Bundesliga in ihrer positiven Entwicklung weiter ?
Am Montag nehme ich mir vor, zur nächsten Partie zehn Spieler auszuwechseln. Am Dienstag sind es sieben oder acht, am Donnerstag noch vier Spieler. Wenn es dann Samstag wird, stelle ich fest, daß ich doch wieder dieselben elf Scheißkerle einsetzen muß wie in der Vorwoche. (John Toshack)

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Montag, 2. August 2010, 10:16

Ich finde es gar nicht so verkehrt diese All-Stars zu verpflichten. Es sind große Namen, die jetzt in der Bundesliga auflaufen. Angefangen bei Arjen Robben über Ribery, van Nistelrooy, Raul. Das macht die Bundesliga ja schon ein Stück weit interessanter auch im internationalen Geschäft. Junge Talente schauen zu den AllStars auf und können bestimmt einiges von ihnen lernen. Und solange jede Mannschaft nur ihren einen All-Star hat ist es auch nicht wirklich ein "platz-weg-nehmen". Die jungen Spieler haben dadurch einen Leitwolf den sie eigentlich nur aus dem Fernsehen kennen. Ich denke dass das förderlich auch oder vor allem für die Entwicklung junger Talente ist.

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Sonntag, 8. August 2010, 19:37

Ich finde es gar nicht so verkehrt diese All-Stars zu verpflichten. Es sind große Namen, die jetzt in der Bundesliga auflaufen. Angefangen bei Arjen Robben über Ribery, van Nistelrooy, Raul. Das macht die Bundesliga ja schon ein Stück weit interessanter auch im internationalen Geschäft. Junge Talente schauen zu den AllStars auf und können bestimmt einiges von ihnen lernen. Und solange jede Mannschaft nur ihren einen All-Star hat ist es auch nicht wirklich ein "platz-weg-nehmen". Die jungen Spieler haben dadurch einen Leitwolf den sie eigentlich nur aus dem Fernsehen kennen. Ich denke dass das förderlich auch oder vor allem für die Entwicklung junger Talente ist.

Sicherlich nicht verkehrt, aber einen Ribery und Robben würde ich da nicht direkt aufzählen. Mit 27, bzw. 26 gehören die sicherlich noch nicht zum alten Eisen. ;)

Das Problem ist, dass man ganz schnell den Blick für die richtige Mischung verliert. Was aus einer Liga passiert, wenn man quasi nur noch geil auf alte Herren ist, hat die italienische Liga gezeigt. Die stehen momentan vor dem Abgrund. Auf die Engländer kommen auch bald große Probleme zu, wobei diese auch finanzieller Natur sind.
Der FC hatte zum Beispiel die richtige Mischung, musste mit Maniche aber unbedingt nochmal einen draufsetzen und unmengen an Geld verbrennen. Leute wie Matuschyk und Pezzoni, sowie Yalcin standen dann nur noch hinten an.
Am Montag nehme ich mir vor, zur nächsten Partie zehn Spieler auszuwechseln. Am Dienstag sind es sieben oder acht, am Donnerstag noch vier Spieler. Wenn es dann Samstag wird, stelle ich fest, daß ich doch wieder dieselben elf Scheißkerle einsetzen muß wie in der Vorwoche. (John Toshack)

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Montag, 9. August 2010, 09:28

Nach meiner Meinung sollten ein paar All-Stars in der Bundesliga spielen, diese können den jungen Spielern nochn einige Tipps mit auf den Weg geben.
Außerdem sieht man sollte Spielern wie zum Beispiel jetzt der Spanier Raul gern beim Spielen zu. Durch diese Spieler wird die Liga interessanter.

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Montag, 16. August 2010, 12:08

schade ist nur, wenn man das "Ansehen" und die Leistung der Spieler miteinander vermischt..
Werbung und Promotion sollte nicht alles sein.. denn da ist ja noch der Fußball, der oft zwischen Sponsoren und anderer Werbung "nebenher" läuft..

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Dienstag, 30. November 2010, 10:02

Weniger ist manchmal mehr

Also ich finde finde man sollte sich nicht allzu viele "alte" Eisen aus den anderen Ligen in die Bundesliga holen. :huh: Die deutschen Vereine sollten eher auf ihre eigenen Jugend setzen und peu a peu einen Kader aufbauen der in Zukunft konkurrenzfähig national wie auch international ist. Nehmen wir mal Schlake, klar ist ein Mann wie Raul nicht zu verachten von seiner spielerischen Klasse her, aber er ist nun auch schon 35 jahre und wird höchstens noch 2 Jahre spielen können. Und dann? 8| Müssen die Verantwortlichen des Vereins wieder Ausschau halten nach einem neuem Stürmer. Wenn sie auf die Jugend setzen würden, hätten sie für Jahre (wenn alles klappt und der Spieler sich ordentlich entwickelt) einen geeigneten Stürmer vorne drin und müssten nicht aller zwei Jahre nachdenken, wer den in der nächsten Saison kommen sollte. Für mich ist das beste Beispiel das man auf die Jugend und deren "Frische" setzen sollte, unsere National-Elf. Ich mein vor zehn Jahren war der Fußball langsam, die Spieler zu alt und Deutschland überhaupt kein Gegner für den Rest der Welt. Seit 2006 hat sich DFB-Elf einen Namen erarbeitet und es sind meist junge Spieler, die dies ermöglichten. Platz 3 bei der WM 2006, Vize-Europameister 2008 und Platz 3 bei der WM 2010 sprechen einen ordentliche Sprache. ;)

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